2021 Wunschmaschine1

Träume und Wünsche sind Themen, die Kinder stets begleiten und beschäftigen.
So konnten wir mit dem fächerübergreifenden Projekt Wunschmaschinen,  Schülerinnen und Schülern der dritten Klassen die Möglichkeit bieten, über Wünsche und Träume im Deutschunterricht zu philosophieren und jene Ideen und Gedanken bildnerisch im Kunstunterricht festzuhalten.

Gemeinsam mit den Kindern haben wir uns der Frage genähert „Was wäre, wenn es eine Maschine gäbe, die mir meine Wunschträume erfüllen könnte?“.

Bereits beim ersten Brainstorming wurde die Individualität der Thematik deutlich. Neben materiellen Dingen wurden vor allem immaterielle und ganz fantastische Wünsche genannt: Keine Hungersnot auf Erden, das Leben auf einer Wolke oder die Fähigkeit Fliegen zu können.

Aufbauend auf dieser Grundlage haben sich Kinder in kleinen Teams zusammengetan, um eine Maschine zu entwickeln, die eben jene vielfältigen Wünsche erfüllen kann. Hierbei hat zunächst jedes Kind eigene Ideen zu Optik und technischen Raffinessen notiert oder skizziert. Im kooperativen Austausch wurde anschließend besprochen, wie diese Vorstellungen zusammengefügt und vereint werden können.

Wie in einem richtigen Planungsbüro haben die Kinder nun Skizzen angefertigt und auf das finale Papier übertragen.

Gestaltet wurden die Konturen mit einem wasserfesten Stift, um anschließend die Maschinen mit Wasserfarben zum Leben zu erwecken. In einem nächsten Schritt haben die Schülerinnen und Schüler die Wunschtraumblasen auf gleiche Weise gestaltet: Hierbei stand es den Kindern frei, ihre Wunschträume zu zeichnen oder zu verschriftlichen.

Besonders wichtig war es uns, dass die Kinder zu jedem Zeitpunkt des Planens und Gestaltens mitbestimmt und wir als Lehrerinnen durch Impulse und Hilfestellungen unterstützt haben.

Zur Zeit des Fernlernunterrichts konnte Dank Einsatz der Eltern und Lehrerinnen der Notbetreuung sogar eine Ausstellung der dreidimensionalen Wunschmaschinen geschaffen werden. Sie schmückten viele Wochen das fast leere Schulhaus und auch Schülerinnen und Schüler im Homeschooling durchschritten die Ausstellung und ihre Werke virtuell.

Die Zeichnungen können weiterhin öffentlich und entlang der Bauzäunen des zukünftigen Heidelberger Kongresszentrums in der Bahnstadt betrachtet werden.

 

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